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Johanna von Koczian

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Mehrere Filmspulen mit aufgewickeltem Kinofilm, eine rote und eine blaue, nebeneinander vor dunklem Hintergrund
Symbolbild der Rubrik Schauspieler, ein eigenes Bild zu diesem Artikel liegt nicht vorFoto: ChristopherPlutaPixabay Content LicensePixabayauf 1200 px Breite verkleinert und in das WebP-Format umgewandelt

Zusammenfassung

Johanna von Koczian macht sich als vielseitige Theater- und Filmschauspielerin einen Namen, die auf der Leinwand vor allem Offizierstöchter, Baronessen und kluge Salondamen spielt. 1977 gelingt ihr mit dem Schlager "Das bißchen Haushalt ... sagt mein Mann" zudem ein Nummer-eins-Hit als Sängerin. Kindheit und Ausbildung Johanna von Koczian kommt am 30. Oktober 1933 in Berlin als Johanna von Miskoczy zur Welt.

Johanna von Koczian macht sich als vielseitige Theater- und Filmschauspielerin einen Namen, die auf der Leinwand vor allem Offizierstöchter, Baronessen und kluge Salondamen spielt. 1977 gelingt ihr mit dem Schlager "Das bißchen Haushalt ... sagt mein Mann" zudem ein Nummer-eins-Hit als Sängerin.

Kindheit und Ausbildung

Johanna von Koczian kommt am 30. Oktober 1933 in Berlin als Johanna von Miskoczy zur Welt. Sie ist die Tochter des Kaufmanns Gustav von Koczian-Miskolcy und wächst in Österreich auf, wo sie nach der Schule das Schauspielseminar am Salzburger Mozarteum besucht und von Gustaf Gründgens für die Salzburger Festspiele entdeckt wird. Danach spielt sie am Wuppertaler Schauspielhaus, an den Staatlichen Schauspielbühnen Berlin, am Bayerischen Staatsschauspiel München, am Theater in der Josefstadt in Wien und am Hamburger Thalia-Theater. Ihren Durchbruch als Theaterschauspielerin hat Johanna von Koczian 1956 am Berliner Schillertheater in der Rolle der "Anne Frank".

Filmkarriere

1957 gibt Johanna von Koczian mit dem Remake der Verwechslungskomödie "Viktor & Viktoria" neben Georg Thomalla und Johannes Heesters ihr Filmdebüt. 1958 spielt sie die weibliche Hauptrolle in "Wir Wunderkinder" an der Seite von Hansjörg Felmy und Wolfgang Neuss, wofür sie mit dem Bundesfilmpreis ausgezeichnet wird. Weitere Filme dieser Jahre sind "Petersburger Nächte" (1958), "Bezaubernde Arabella" (1959) und "Menschen im Netz" (1959). 1961 wirkt sie in "Die Ehe des Herrn Mississippi" mit, steht mit Götz George in "Unser Haus in Kamerun" vor der Kamera und spielt 1962 neben Mario Adorf und Karin Baal im Filmdrama "Straße der Verheißung". In der Fernsehserie "Stewardessen" (1969) übernimmt sie eine Hauptrolle, zudem tritt sie in Musicalaufführungen wie "My Fair Lady" und "Kiss Me, Kate" auf.

Erfolg als Sängerin

1977 landet Johanna von Koczian mit dem Schlager "Das bißchen Haushalt ... sagt mein Mann" überraschend einen Nummer-eins-Hit, der die Diskrepanz zwischen der Erwartungshaltung an Hausfrauen und der tatsächlichen Arbeit im Haushalt aufs Korn nimmt und sie einem breiten Publikum auch als Sängerin bekannt macht.

Spätere Jahre und Tod

Johanna von Koczian stirbt am 10. Februar 2024 im Alter von 90 Jahren in Berlin.

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