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Adam Smith

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Adam Smith
gemeinfreiUrheberangabe laut Commons: Etching created by Cadell and Davies (1811), John Horsburgh (1828) or R.C. Bell (1872).Wikimedia Commonsaus dem Original (1456 px) auf 960 px Breite verkleinert und in das WebP-Format umgewandelt

Zusammenfassung

Adam Smith gilt als Begründer der modernen Wirtschaftswissenschaften. Mit seinem Werk "Der Wohlstand der Nationen" (1776) legt der schottische Moralphilosoph den Grundstein der klassischen Nationalökonomie und prägt mit Konzepten wie der Arbeitsteilung und der "unsichtbaren Hand" des Marktes das wirtschaftliche Denken bis heute. Herkunft und Ausbildung Adam Smith wird 1723 im schottischen Kirkcaldy geboren und wächst bei seiner verwitweten Mutter auf. Mit vierzehn Jahren beginnt er ein Stipendium an der University of Glasgow, später studiert er am Balliol College in Oxford. Akademische Laufbahn 1751 erhält Adam Smith den Lehrstuhl für Logik, 1752 den Lehrstuhl für Moralphilosophie an der University of Glasgow.

Adam Smith gilt als Begründer der modernen Wirtschaftswissenschaften. Mit seinem Werk "Der Wohlstand der Nationen" (1776) legt der schottische Moralphilosoph den Grundstein der klassischen Nationalökonomie und prägt mit Konzepten wie der Arbeitsteilung und der "unsichtbaren Hand" des Marktes das wirtschaftliche Denken bis heute.

Herkunft und Ausbildung

Adam Smith wird 1723 im schottischen Kirkcaldy geboren und wächst bei seiner verwitweten Mutter auf. Mit vierzehn Jahren beginnt er ein Stipendium an der University of Glasgow, später studiert er am Balliol College in Oxford.

Akademische Laufbahn

1751 erhält Adam Smith den Lehrstuhl für Logik, 1752 den Lehrstuhl für Moralphilosophie an der University of Glasgow. 1759 veröffentlicht er sein erstes bedeutendes Werk, "The Theory of Moral Sentiments" ("Die Theorie der ethischen Gefühle"), in dem er die menschliche Moral auf das Mitgefühl zwischen Individuum und Gesellschaft zurückführt.

"Der Wohlstand der Nationen"

Am 9. März 1776 erscheint Adam Smiths Hauptwerk "An Inquiry into the Nature and Causes of the Wealth of Nations" ("Der Wohlstand der Nationen"). Darin entwickelt er das erste umfassende System der politischen Ökonomie und beschreibt grundlegende Prinzipien wie die Arbeitsteilung und die "unsichtbare Hand", die die Märkte reguliert. Das Werk gilt bis heute als eines der einflussreichsten Bücher der Wirtschaftsgeschichte.

Spätes Leben und Tod

1778 wird Adam Smith zum Zollkommissar für Schottland ernannt und lebt fortan in Edinburgh, wo er am 17. Juli 1790 stirbt.

Zwei Bücher, siebzehn Jahre auseinander

Adam Smith wurde am 5. Juni 1723 nach julianischem Kalender in Kirkcaldy in der schottischen Grafschaft Fife getauft, nach gregorianischer Zählung am 16. Juni. Sein Geburtsdatum selbst ist nicht überliefert, was für diese Zeit üblich ist.

Sein Werk besteht im Kern aus zwei Büchern: der "Theorie der ethischen Gefühle" von 1759 und dem "Wohlstand der Nationen" von 1776. Zwischen beiden liegen siebzehn Jahre, und sie werden bis heute meist getrennt gelesen, was zu einem großen Teil der Missverständnisse über ihn führt.

Professor mit 27 Jahren

1751 wurde Smith mit 27 Jahren Professor für Logik an der Universität Glasgow, ein Jahr später wechselte er auf den Lehrstuhl für Moralphilosophie. Er war also kein Ökonom im heutigen Sinn, sondern Moralphilosoph, und der "Wohlstand der Nationen" ist aus dieser Disziplin heraus geschrieben.

Ab 1778 war er Zollkommissar von Schottland, also ausgerechnet Beamter jener Behörde, deren Handelsschranken er kritisiert hatte.

Die Stecknadelfabrik und die unsichtbare Hand

Das bekannteste Beispiel des Werks ist eine Stecknadelmanufaktur. Smith beschreibt, wie zehn Arbeiter, von denen jeder nur einen Arbeitsschritt ausführt, täglich rund 48.000 Stecknadeln herstellen können, während ein Einzelner allein kaum zwanzig schaffen würde. Daraus entwickelt er den Begriff der Arbeitsteilung.

Der zweite geflügelte Begriff, die unsichtbare Hand des Marktes, kommt in seinem Hauptwerk dagegen nur an einer einzigen Stelle vor. Er ist zum Schlagwort einer Wirtschaftsauffassung geworden, die Smith in dieser Form nicht vertreten hat: Die "Theorie der ethischen Gefühle" von 1759 gründet menschliches Handeln auf Mitgefühl, nicht auf Eigennutz.

Er ließ seine Manuskripte verbrennen

Adam Smith stirbt am 17. Juli 1790 in Edinburgh im Alter von 67 Jahren. Kurz vor seinem Tod ließ er im Beisein von Freunden nahezu alle privaten Aufzeichnungen und unveröffentlichten Manuskripte verbrennen.

Damit ist ein erheblicher Teil seines Denkens verloren, und zwar auf eigenen Wunsch. Was von ihm bleibt, sind die beiden Bücher, die er selbst zur Veröffentlichung freigegeben hat, und ein Begriff, der ihn seither überstrahlt.

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