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Anita Ekberg

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Anita Ekberg
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Zusammenfassung

Mit ihrer nächtlichen Badeszene im römischen Trevi-Brunnen in Federico Fellinis „La Dolce Vita“ schreibt sie Filmgeschichte und wird zum Sinnbild der schwedischen Traumfrau der fünfziger und sechziger Jahre – Anita Ekberg beharrt zeitlebens darauf, dass nicht Fellini sie, sondern sie Fellini berühmt gemacht habe. Kindheit und Ausbildung Kerstin Anita Marianne Ekberg kommt am 29. September 1931 im schwedischen Malmö als sechstes von acht Kindern zur Welt. 1950 wird sie zur „Miss Schweden“ gewählt und erhält daraufhin, obwohl sie kaum Englisch spricht, einen Vertrag bei Universal Pictures in Hollywood. Werdegang Ihren ersten größeren Erfolg feiert Anita Ekberg 1953 in „Abbott And Costello Go To Mars“, danach folgen Rollen in „Maler und Mädchen“ (1955) und „Der gelbe Strom“ (1956), wofür sie einen „Golden Globe“ als beste Nachwuchsdarstellerin erhält.

Mit ihrer nächtlichen Badeszene im römischen Trevi-Brunnen in Federico Fellinis „La Dolce Vita“ schreibt sie Filmgeschichte und wird zum Sinnbild der schwedischen Traumfrau der fünfziger und sechziger Jahre – Anita Ekberg beharrt zeitlebens darauf, dass nicht Fellini sie, sondern sie Fellini berühmt gemacht habe.

Kindheit und Ausbildung

Kerstin Anita Marianne Ekberg kommt am 29. September 1931 im schwedischen Malmö als sechstes von acht Kindern zur Welt. 1950 wird sie zur „Miss Schweden“ gewählt und erhält daraufhin, obwohl sie kaum Englisch spricht, einen Vertrag bei Universal Pictures in Hollywood.

Werdegang

Ihren ersten größeren Erfolg feiert Anita Ekberg 1953 in „Abbott And Costello Go To Mars“, danach folgen Rollen in „Maler und Mädchen“ (1955) und „Der gelbe Strom“ (1956), wofür sie einen „Golden Globe“ als beste Nachwuchsdarstellerin erhält. Im selben Jahr ist sie in King Vidors Monumentalverfilmung „Krieg und Frieden“ zu sehen.

Weltberühmt wird Anita Ekberg 1960 durch die Rolle der Sylvia Rank in Federico Fellinis „La Dolce Vita“ an der Seite von Marcello Mastroianni – die nächtliche Szene, in der sie in einer schwarzen Abendrobe durch den römischen Trevi-Brunnen watet, wird zu einer der bekanntesten Filmszenen der Kinogeschichte. Danach spielt sie unter anderem in „Die Mongolen“ (1961), in Vittorio De Sicas Episodenfilm „Boccaccio ’70“ (1962) und in der Westernkomödie „Vier für Texas“ (1963) neben Frank Sinatra und Dean Martin. 1987 kehrt sie in Fellinis „Intervista“ noch einmal vor die Kamera des Regisseurs zurück, der ihre Karriere geprägt hat.

Privatleben und späte Jahre

Von 1956 bis 1959 ist Anita Ekberg mit dem britischen Schauspieler Anthony Steel verheiratet, von 1963 bis 1975 mit dem amerikanischen Schauspieler Rik Van Nutter – beide Ehen bleiben kinderlos. Eine langjährige Beziehung verbindet sie zudem mit dem italienischen Industriellen und Fiat-Eigentümer Gianni Agnelli, der jedoch verheiratet bleibt.

Nach einem Einbruch und einem folgenden Brand in ihrem Haus in Genzano di Roma gerät Anita Ekberg in finanzielle Schwierigkeiten. Nach einem Hüftbruch ist sie auf einen Rollstuhl angewiesen und lebt in einem Seniorenheim bei Rom, wo sie an ihren Memoiren arbeitet. Sie stirbt im Januar 2015 im Alter von 83 Jahren nach langer Krankheit in einem Krankenhaus in Rocca di Papa. Ihre Asche wird auf dem alten Friedhof ihrer schwedischen Heimatstadt Skanör beigesetzt.

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