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Annette von Aretin

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Zusammenfassung

Als Mitglied des Rateteams von "Was bin ich? " wird Annette von Aretin fast drei Jahrzehnte lang zu einem der bekanntesten Gesichter des deutschen Fernsehens. Zuvor macht sie sich bereits als erste Fernsehansagerin des Bayerischen Rundfunks einen Namen und prägt so von Anfang an die junge Geschichte des deutschen Fernsehens mit. Herkunft und Ausbildung Annette von Aretin wird am 23. Mai 1920 in Bamberg als Marie Adelheid Elisabeth Kunigunde Felicitas Freiin von Aretin geboren, ältestes von drei Kindern des bayerischen, armenischstämmigen Adelsgeschlechts Aretin; ihre Brüder heißen Peter-Carl und Erwein.

Als Mitglied des Rateteams von "Was bin ich?" wird Annette von Aretin fast drei Jahrzehnte lang zu einem der bekanntesten Gesichter des deutschen Fernsehens. Zuvor macht sie sich bereits als erste Fernsehansagerin des Bayerischen Rundfunks einen Namen und prägt so von Anfang an die junge Geschichte des deutschen Fernsehens mit.

Herkunft und Ausbildung

Annette von Aretin wird am 23. Mai 1920 in Bamberg als Marie Adelheid Elisabeth Kunigunde Felicitas Freiin von Aretin geboren, ältestes von drei Kindern des bayerischen, armenischstämmigen Adelsgeschlechts Aretin; ihre Brüder heißen Peter-Carl und Erwein. Von Freunden wird sie zeitlebens "Putzi" genannt. Nach dem Abitur in München studiert sie einige Semester Musik an der dortigen Musikhochschule und lässt sich anschließend zur Fotografin ausbilden.

Radio und Fernsehansagerin

1947 beginnt Annette von Aretin als freie Mitarbeiterin bei Radio München und tritt dort in der beliebten Unterhaltungssendung "Fleckerlteppich" auf. Am 6. November 1954 wird sie die erste Fernsehansagerin des Bayerischen Rundfunks und gehört damit zu den Gesichtern, mit denen das noch junge westdeutsche Fernsehen sein Publikum begrüßt. 1959 übernimmt sie zusätzlich die Leitung des neu geschaffenen Besetzungsbüros des Bayerischen Rundfunks.

Karriere als Rateteam-Mitglied

Bundesweit bekannt wird Annette von Aretin ab 1961 als Mitglied des Rateteams der ARD-Show "Was bin ich?", in dem sie durch ihre systematische, aufeinander aufbauende Fragetechnik den Spitznamen "das logische Glied" erhält. 1968 wird das Rateteam der Sendung mit der Goldenen Kamera ausgezeichnet. Parallel moderiert sie von 1963 bis 1969 die Ratesendung "Funklotterie" des Norddeutschen Rundfunks.

Privatleben, Bücher und Tod

1956 heiratet Annette von Aretin den Arzt Harald Klein; aus der Ehe gehen ein Sohn und eine Tochter hervor. Nach dem Ende ihrer Fernsehkarriere veröffentlicht sie zwischen 1972 und 1999 mehrere Bücher, darunter Erinnerungen und Gedichtsammlungen wie "Mein englischer Garten" (1989), "Alles blüht zu seiner Zeit" (1991) und "Liebes Engelkind" (1999). Annette von Aretin stirbt am 1. März 2006 in München.

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