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Audrey Hepburn

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Audrey Hepburn
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Zusammenfassung

Mit ihrer Rolle als Holly Golightly in „Frühstück bei Tiffany“ wird Audrey Hepburn zur Stilikone des 20. Jahrhunderts. Nach dem Ende ihrer Filmkarriere widmet sie sich als UNICEF-Sonderbotschafterin fast ausschließlich der humanitären Arbeit für notleidende Kinder. Kindheit und Krieg Audrey Kathleen Ruston wird am 4. Mai 1929 im belgischen Ixelles geboren, als Tochter des Briten Joseph Ruston und der niederländischen Baronesse Ella van Heemstra.

Mit ihrer Rolle als Holly Golightly in „Frühstück bei Tiffany“ wird Audrey Hepburn zur Stilikone des 20. Jahrhunderts. Nach dem Ende ihrer Filmkarriere widmet sie sich als UNICEF-Sonderbotschafterin fast ausschließlich der humanitären Arbeit für notleidende Kinder.

Kindheit und Krieg

Audrey Kathleen Ruston wird am 4. Mai 1929 im belgischen Ixelles geboren, als Tochter des Briten Joseph Ruston und der niederländischen Baronesse Ella van Heemstra. Von 1935 bis 1938 besucht sie eine Mädchenschule in Kent, England, bevor die Familie mit Kriegsbeginn ins niederländische Arnheim zieht. Um die britische Abstammung ihrer Tochter zu verschleiern, nennt die Mutter sie fortan „Edda“. In Arnheim erlebt Hepburn den „Hongerwinter“, den niederländischen Hungerwinter 1944/45, unterernährt und schwach; zugleich überbringt sie Nachrichten für den niederländischen Widerstand und tritt bei Tanzveranstaltungen auf, mit denen Untergrundaktionen finanziert werden. Bei einem Luftangriff wird sie durch Granatsplitter am Hals verletzt.

Ballett und Durchbruch

Nach dem Krieg erhält Hepburn Ballettunterricht am Konservatorium von Arnheim und später bei Marie Rambert in England, muss den Traum von einer Karriere als Primaballerina aber wegen der kriegsbedingten Unterernährung aufgeben. Stattdessen arbeitet sie als Model und tritt in Londoner Musicals sowie kleineren britischen Filmen auf. Die Schriftstellerin Colette entdeckt sie 1951 während Dreharbeiten und besetzt sie für die Broadway-Bühnenfassung von „Gigi“. 1953 gelingt ihr mit „Ein Herz und eine Krone“ an der Seite von Gregory Peck der internationale Durchbruch – für ihre erste Hauptrolle erhält sie 1954 den Oscar als beste Hauptdarstellerin.

Filmkarriere und Stilikone

In den folgenden Jahren dreht Hepburn eine Reihe von Klassikern: „Sabrina“ (1954), „Krieg und Frieden“ (1956) an der Seite ihres damaligen Mannes Mel Ferrer, „Ein süßer Fratz“ (1957) mit Fred Astaire, Billy Wilders „Ariane – Liebe am Nachmittag“ (1957) mit Gary Cooper sowie „Geschichte einer Nonne“ (1959). Ihre berühmteste Rolle spielt sie 1961 als Holly Golightly in „Frühstück bei Tiffany“; es folgen „Charade“ (1963) mit Cary Grant, „My Fair Lady“ (1964) und „Warte, bis es dunkel ist“ (1967) als blinde Frau. Ihre langjährige Zusammenarbeit mit dem Modeschöpfer Hubert de Givenchy ab 1953 – mit weiten Röcken, dem kleinen Schwarzen, übergroßen Sonnenbrillen und Ballerinas – macht sie zu einer der stilprägendsten Schauspielerinnen ihrer Zeit.

Ehen und Familie

Von 1954 bis 1968 ist Hepburn mit dem Schauspieler Mel Ferrer verheiratet, mit dem sie 1960 ihren Sohn Sean bekommt. 1959 erleidet sie während der Dreharbeiten zu „Denen man nicht vergibt“ einen schweren Sturz vom Pferd, bricht sich einen Wirbel und verliert das ungeborene Kind – die erste von insgesamt drei Fehlgeburten. Von 1969 bis 1980 ist sie mit dem italienischen Psychiater Andrea Dotti verheiratet, mit dem sie 1970 ihren zweiten Sohn Luca bekommt; die Ehe scheitert an dessen Untreue. Ab den achtziger Jahren lebt sie bis zu ihrem Tod mit dem Schauspieler Robert Wolders zusammen.

UNICEF und Tod

Ende der sechziger Jahre zieht sich Hepburn weitgehend aus dem Filmgeschäft zurück und dreht bis 1989 nur noch wenige weitere Filme. 1988 wird sie UNICEF-Sonderbotschafterin und reist im März desselben Jahres erstmals im Auftrag der Organisation nach Äthiopien. Bis 1993 besucht sie unter anderem den Sudan, Somalia, El Salvador, Honduras, Bangladesch und Vietnam, organisiert Spendengalas in Europa und den USA und macht weltweit auf die Not von Kindern aufmerksam – ihre letzte Reise führt sie nur vier Monate vor ihrem Tod erneut nach Somalia, mitten in den dortigen Bürgerkrieg. Am 1. November 1992 wird bei Hepburn ein fortgeschrittenes Bauchfellkarzinom diagnostiziert. Sie stirbt am 20. Januar 1993 im Alter von 63 Jahren im schweizerischen Tolochenaz und wird posthum mit dem Jean Hersholt Humanitarian Award geehrt.

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