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Beatrice Arthur

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Beatrice Arthur
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Zusammenfassung

Mit ihrer markanten tiefen Stimme und ihrem trockenen Humor wird Beatrice Arthur als Titelheldin der Sitcom "Maude" und später als Dorothy Zbornak in "The Golden Girls" zu einer der prägendsten Comedy-Darstellerinnen des amerikanischen Fernsehens. Herkunft und Militärdienst Beatrice Arthur wird am 13. Mai 1922 als Bernice Frankel in Brooklyn, New York, geboren, als Tochter jüdischer Einwanderer aus Österreich und Polen. 1933 zieht die Familie ins ländliche Cambridge, Maryland, wo die Eltern eine Damenboutique betreiben. 1943 meldet sie sich als eine der ersten Frauen zur United States Marine Corps Women's Reserve, arbeitet zunächst als Schreibkraft in Washington und später als Lastwagenfahrerin in North Carolina, bevor sie 1945 im Rang einer Stabsfeldwebel ehrenhaft entlassen wird.

Mit ihrer markanten tiefen Stimme und ihrem trockenen Humor wird Beatrice Arthur als Titelheldin der Sitcom "Maude" und später als Dorothy Zbornak in "The Golden Girls" zu einer der prägendsten Comedy-Darstellerinnen des amerikanischen Fernsehens.

Herkunft und Militärdienst

Beatrice Arthur wird am 13. Mai 1922 als Bernice Frankel in Brooklyn, New York, geboren, als Tochter jüdischer Einwanderer aus Österreich und Polen. 1933 zieht die Familie ins ländliche Cambridge, Maryland, wo die Eltern eine Damenboutique betreiben. 1943 meldet sie sich als eine der ersten Frauen zur United States Marine Corps Women's Reserve, arbeitet zunächst als Schreibkraft in Washington und später als Lastwagenfahrerin in North Carolina, bevor sie 1945 im Rang einer Stabsfeldwebel ehrenhaft entlassen wird.

Broadway-Karriere

Nach dem Krieg zieht Arthur 1947 nach New York und studiert Schauspiel an der New School, unter anderem bei Lee Strasberg. Es folgen zahlreiche Bühnenrollen, darunter 1954 die Lucy Brown in der Off-Broadway-Premiere der "Dreigroschenoper", 1964 die Kupplerin Jente in der Originalinszenierung von "Anatevka" und 1966 die Vera Charles im Musical "Mame", für die sie den Tony Award als beste Nebendarstellerin gewinnt.

Maude

1971 lädt Norman Lear die inzwischen 49-jährige Arthur zu einem Gastauftritt in seiner Sitcom "All in the Family" als Maude Findlay ein - die Figur ist so erfolgreich, dass CBS ihr 1972 eine eigene Serie widmet. "Maude" läuft bis 1978 über 141 Episoden und behandelt für das Fernsehen ungewöhnlich offen gesellschaftliche Streitthemen wie Scheidung, Alkoholismus, Frauenrechte und Homosexualität. Besonders die zweiteilige Folge "Maude's Dilemma" von 1972, in der die Titelfigur sich für einen Schwangerschaftsabbruch entscheidet, sorgt für Aufsehen - rund 65 Millionen Zuschauer verfolgen die Ausstrahlung, zwei Monate vor dem wegweisenden Roe-v.-Wade-Urteil. 1977 gewinnt Arthur für die Rolle einen Emmy als beste Hauptdarstellerin einer Comedyserie.

The Golden Girls

Von 1985 bis 1992 spielt Beatrice Arthur die geschiedene Lehrerin Dorothy Zbornak in "The Golden Girls", die gemeinsam mit drei weiteren älteren Frauen - gespielt von Rue McClanahan, Betty White und Estelle Getty - ein Haus in Miami teilt. Die Serie wird sechs ihrer sieben Staffeln lang zu einem der quotenstärksten Formate des US-Fernsehens; 1988 erhält Arthur für die Rolle ihren zweiten Emmy als beste Hauptdarstellerin einer Comedyserie. 1992 verlässt sie die Serie nach der siebten Staffel, während ihre Kolleginnen mit "The Golden Palace" eine weitere Staffel fortsetzen.

Spätere Jahre, Engagement und Tod

1944 ist Arthur kurzzeitig mit dem Marine-Kameraden und späteren Drehbuchautor Robert Alan Aurthur verheiratet, dessen angepasste Namensschreibweise sie beibehält. 1950 heiratet sie den Regisseur Gene Saks, mit dem sie zwei Söhne adoptiert; die Ehe wird 1978 geschieden. Auch nach "Golden Girls" bleibt Arthur aktiv, unter anderem mit eigenen Konzertabenden am Broadway und Gastauftritten in Serien wie "Malcolm in the Middle" und "Futurama". In ihren letzten Lebensjahren engagiert sie sich intensiv gegen die Obdachlosigkeit LGBTQ-Jugendlicher und vermacht dem Ali Forney Center testamentarisch 300.000 Dollar; 2017 eröffnet in Manhattan die nach ihr benannte Bea Arthur Residence für obdachlose queere Jugendliche. Beatrice Arthur, langjährige starke Raucherin, stirbt am 25. April 2009 im Alter von 86 Jahren in Los Angeles an den Folgen von Lungenkrebs.

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