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Betty White

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Zusammenfassung

Mit einer Fernsehkarriere, die mehr als sieben Jahrzehnte umspannt, gilt Betty White als eine der prägendsten Comedy-Darstellerinnen Amerikas. Berühmt wird sie vor allem als naive Rose Nylund in „The Golden Girls“, ihre Karriere beginnt jedoch bereits in den Anfangsjahren des Fernsehens. Frühe Jahre und TV-Pionierarbeit Betty White wird am 17. Januar 1922 im Chicagoer Vorort Oak Park geboren, als Kind griechisch- und deutschstämmiger Eltern; mit zwei Jahren zieht die Familie nach Los Angeles. Nach der High School arbeitet sie zunächst als Model, ihre Bühnenkarriere wird durch den Zweiten Weltkrieg unterbrochen.

Mit einer Fernsehkarriere, die mehr als sieben Jahrzehnte umspannt, gilt Betty White als eine der prägendsten Comedy-Darstellerinnen Amerikas. Berühmt wird sie vor allem als naive Rose Nylund in „The Golden Girls“, ihre Karriere beginnt jedoch bereits in den Anfangsjahren des Fernsehens.

Frühe Jahre und TV-Pionierarbeit

Betty White wird am 17. Januar 1922 im Chicagoer Vorort Oak Park geboren, als Kind griechisch- und deutschstämmiger Eltern; mit zwei Jahren zieht die Familie nach Los Angeles. Nach der High School arbeitet sie zunächst als Model, ihre Bühnenkarriere wird durch den Zweiten Weltkrieg unterbrochen. In den vierziger Jahren tritt sie in verschiedenen Radiosendungen auf und erhält später ihre eigene Sendung, „The Betty White Show“. 1953 produziert und moderiert sie mit „Life with Elizabeth“ eine eigene Sitcom und wird damit zur ersten Frau, die eine Fernsehserie produziert.

Durchbruch mit Mary Tyler Moore und Golden Girls

1973 stößt White als „männerhungrige“ Sue Ann Nivens zur Besetzung von „The Mary Tyler Moore Show“ und gewinnt für die Rolle zwei aufeinanderfolgende Emmys (1975 und 1976). 1985 folgt ihre bekannteste Rolle: Als naive Rose Nylund in der Sitcom „The Golden Girls“, die bis 1992 läuft und in Deutschland ab 1990 unter dem Titel „Golden Girls“ ausgestrahlt wird, wird sie weltberühmt. 2014 wird sie mit einem Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde für die längste Fernsehkarriere einer Unterhaltungskünstlerin geehrt, und sie hält den Rekord für die größte zeitliche Spanne zwischen zwei Emmy-Nominierungen – über sechzig Jahre, von 1951 bis 2014.

Privatleben und Tierschutz

Betty White ist dreimal verheiratet: 1945 kurzzeitig mit Dick Barker, von 1947 bis 1949 mit Lane Allen und von 1963 bis zu dessen Krebstod 1981 mit dem Moderator Allen Ludden, dessen drei Kinder sie mit aufzieht. Zeitlebens engagiert sie sich für Tierschutz, ist ab 1971 Kuratoriumsmitglied der Morris Animal Foundation und Zoo-Kommissarin von Los Angeles; 2010 macht der US Forest Service sie zur Ehren-Forstrangerin und erfüllt ihr damit einen Kindheitstraum.

Tod

Betty White stirbt am 31. Dezember 2021 im Alter von 99 Jahren in ihrem Haus in Brentwood, nur siebzehn Tage vor ihrem 100. Geburtstag, nachdem sie an Weihnachten desselben Jahres einen Schlaganfall erlitten hatte.

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