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Bibi Andersson

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Zusammenfassung

Als eine der wichtigsten Schauspielerinnen im Werk Ingmar Bergmans prägt Bibi Andersson das schwedische und internationale Autorenkino der fünfziger bis siebziger Jahre entscheidend mit. Ihre Darstellung der Krankenschwester in "Persona" gilt bis heute als eine der herausragenden Filmleistungen der Kinogeschichte. Ausbildung und erste Filme Bibi Andersson wird am 11. November 1935 in Stockholm geboren und studiert Schauspiel an der renommierten Königlichen Dramatischen Theaterschule, die zuvor bereits Greta Garbo ausgebildet hat. Ihr Filmdebüt gibt sie mit fünfzehn Jahren 1951 in einem Werbespot Ingmar Bergmans für eine Seifenmarke.

Als eine der wichtigsten Schauspielerinnen im Werk Ingmar Bergmans prägt Bibi Andersson das schwedische und internationale Autorenkino der fünfziger bis siebziger Jahre entscheidend mit. Ihre Darstellung der Krankenschwester in "Persona" gilt bis heute als eine der herausragenden Filmleistungen der Kinogeschichte.

Ausbildung und erste Filme

Bibi Andersson wird am 11. November 1935 in Stockholm geboren und studiert Schauspiel an der renommierten Königlichen Dramatischen Theaterschule, die zuvor bereits Greta Garbo ausgebildet hat. Ihr Filmdebüt gibt sie mit fünfzehn Jahren 1951 in einem Werbespot Ingmar Bergmans für eine Seifenmarke. Nach kleineren Filmrollen und Theaterauftritten entdeckt Bergman sie erneut und besetzt sie 1955 in "Das Lächeln einer Sommernacht" - der Beginn einer prägenden künstlerischen Zusammenarbeit.

Zusammenarbeit mit Ingmar Bergman

In den folgenden zwei Jahrzehnten spielt Andersson in insgesamt zehn Kinofilmen und drei Fernsehproduktionen Bergmans mit, darunter "Das siebente Siegel" (1957) und "Wilde Erdbeeren" (1957). Für ihre Rolle in "Am Rande des Lebens" (1958) erhält sie einen Darstellerinnenpreis in Cannes. Ihre bekannteste Rolle spielt sie 1966 als Krankenschwester in "Persona", eine Darstellung, die bis heute als eine der besten schauspielerischen Leistungen der Filmgeschichte gilt. 1974 ist sie zudem in Bergmans "Szenen einer Ehe" zu sehen.

Spätere Karriere

Auch über ihre Zusammenarbeit mit Bergman hinaus bleibt Andersson in den achtziger und neunziger Jahren sowie darüber hinaus in skandinavischen und internationalen Produktionen aktiv, unter anderem mit einem denkwürdigen Cameo-Auftritt in "Babettes Fest" (1987). 1996 veröffentlicht sie ihre Memoiren unter dem Titel "Ett ögonblick" (deutsch etwa: Ein Augenblick).

Privatleben und Tod

1960 heiratet Bibi Andersson den Regisseur Kjell Grede, mit dem sie eine Tochter bekommt; die Ehe wird 1973 geschieden. Von 1979 bis 1981 ist sie mit dem Politiker Per Ahlmark verheiratet, 2004 heiratet sie Gabriel Mora Baeza. 2009 erleidet Andersson einen schweren Schlaganfall, der sie zeitweise sprachunfähig macht und ihre Karriere weitgehend beendet. Bibi Andersson stirbt am 14. April 2019 im Alter von 83 Jahren in Stockholm an den Folgen des Schlaganfalls.

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