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Bing Crosby

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Bing Crosby
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Zusammenfassung

Mit seiner charakteristischen Bassbariton-Stimme wird Bing Crosby zu einem der erfolgreichsten Sänger des 20. Jahrhunderts – sein „White Christmas“ gilt bis heute als meistverkaufte Single der Musikgeschichte. Auch als Filmschauspieler, vor allem in den „Road to …“-Komödien mit Bob Hope, wird er zum Publikumsliebling. Kindheit und musikalische Anfänge Harry Lillis Crosby wird am 3. Mai 1903 in Tacoma, Washington, als viertes von sieben Kindern eines schottisch-englischstämmigen Buchhalters und einer irischstämmigen Mutter geboren; die Familie zieht bald darauf nach Spokane.

Mit seiner charakteristischen Bassbariton-Stimme wird Bing Crosby zu einem der erfolgreichsten Sänger des 20. Jahrhunderts – sein „White Christmas“ gilt bis heute als meistverkaufte Single der Musikgeschichte. Auch als Filmschauspieler, vor allem in den „Road to …“-Komödien mit Bob Hope, wird er zum Publikumsliebling.

Kindheit und musikalische Anfänge

Harry Lillis Crosby wird am 3. Mai 1903 in Tacoma, Washington, als viertes von sieben Kindern eines schottisch-englischstämmigen Buchhalters und einer irischstämmigen Mutter geboren; die Familie zieht bald darauf nach Spokane. 1923 beginnt Crosby mit der Schülerband The Musicaladers seine musikalische Laufbahn, 1926 tritt er dem Orchester von Paul Whiteman bei und singt zunächst gemeinsam mit Al Rinker im Vokaltrio The Rhythm Boys, das rasch erfolgreich wird. Ab 1931 verfolgt er eine Solokarriere.

Radiokarriere und Filmerfolge

Am 2. September 1931 gibt Crosby sein landesweites Radiodebüt und wird damit über Nacht zum Star; in den folgenden Jahrzehnten wird er zum meistgespielten und meistverkauften Sänger Amerikas. Als Filmschauspieler macht er sich vor allem mit den gemeinsam mit Bob Hope gedrehten „Road to …“-Komödien der vierziger und fünfziger Jahre einen Namen; 1944 gewinnt er den Oscar als bester Hauptdarsteller für seine Rolle als Priester in „Der Weg zum Glück“. 1942 nimmt er mit „White Christmas“ jenen Song auf, der später mit über 50 Millionen verkauften Exemplaren zur meistverkauften Single der Geschichte wird.

Privatleben

Im September 1930 heiratet Bing Crosby die Schauspielerin Dixie Lee, mit der er vier Söhne bekommt – Gary, Dennis, Phillip und Lindsay – bevor sie 1952 stirbt. 1957 heiratet er die Schauspielerin Kathryn Grant, mit der er drei weitere Kinder bekommt. 1983 veröffentlicht Sohn Gary Crosby eine Autobiografie, in der er seinem Vater einen strengen, teils harten Erziehungsstil vorwirft, was das öffentliche Bild Crosbys nachhaltig prägt. Nebenbei ist Crosby ein passionierter Golfer und hält von 1946 bis zu seinem Tod einen Anteil von 25 Prozent an der Baseballmannschaft Pittsburgh Pirates.

Tod

Bing Crosby stirbt am 14. Oktober 1977 im Alter von 74 Jahren nahe Madrid an einem Herzinfarkt, unmittelbar nachdem er auf dem Golfplatz La Moraleja eine erfolgreiche Partie gegen zwei spanische Profis beendet hat. Beigesetzt wird er auf dem Holy Cross Cemetery in Culver City, Kalifornien.

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