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Christoph Waltz

2 Min. LesezeitPersonen
Geboren: 4. Oktober 1956

Zusammenfassung

Erst mit 53 Jahren gelingt Christoph Waltz als SS-Standartenführer Hans Landa in Quentin Tarantinos „Inglourious Basterds“ der internationale Durchbruch. Seither zählt der österreichische Schauspieler zu Hollywoods gefragtesten Darstellern charismatischer Bösewichte und gewinnt binnen weniger Jahre zwei Oscars. Kindheit und Ausbildung Christoph Waltz wird am 4. Oktober 1956 in Wien geboren, als Sohn des deutschen Bühnenbildners Johannes Waltz und der österreichischen Kostümbildnerin Elisabeth Urbancic; auch seine Großmutter war als Schauspielerin am Wiener Burgtheater tätig. Er studiert am Max-Reinhardt-Seminar in Wien sowie am Lee Strasberg Theatre Institute in New York.

Erst mit 53 Jahren gelingt Christoph Waltz als SS-Standartenführer Hans Landa in Quentin Tarantinos „Inglourious Basterds“ der internationale Durchbruch. Seither zählt der österreichische Schauspieler zu Hollywoods gefragtesten Darstellern charismatischer Bösewichte und gewinnt binnen weniger Jahre zwei Oscars.

Kindheit und Ausbildung

Christoph Waltz wird am 4. Oktober 1956 in Wien geboren, als Sohn des deutschen Bühnenbildners Johannes Waltz und der österreichischen Kostümbildnerin Elisabeth Urbancic; auch seine Großmutter war als Schauspielerin am Wiener Burgtheater tätig. Er studiert am Max-Reinhardt-Seminar in Wien sowie am Lee Strasberg Theatre Institute in New York.

Theater- und frühe Filmkarriere

Nach ersten Theaterengagements in Deutschland und Österreich wird Waltz bereits 1982 mit dem O.-E.-Hasse-Preis ausgezeichnet. In den folgenden Jahrzehnten spielt er zahlreiche Theater- und Fernsehrollen im deutschsprachigen Raum, ohne den internationalen Durchbruch zu schaffen.

Durchbruch mit Inglourious Basterds

2009 besetzt Quentin Tarantino Waltz als SS-Offizier Hans Landa in „Inglourious Basterds“ – eine Rolle, für die Tarantino zuvor kaum einen geeigneten deutschsprachigen Schauspieler finden konnte und die Produktion beinahe absagen wollte. Für seine Darstellung gewinnt Waltz unter anderem den Darstellerpreis von Cannes, den Golden Globe, den BAFTA und den Oscar als bester Nebendarsteller. 2012 folgt mit der Rolle des Dr. King Schultz in Tarantinos „Django Unchained“ sein zweiter Oscar in derselben Kategorie.

Hollywood-Karriere

Nach seinem Durchbruch wird Waltz zu einem gefragten Darsteller charismatischer, oft zwielichtiger Figuren in internationalen Großproduktionen. 2015 und 2021 verkörpert er den Bond-Widersacher Ernst Stavro Blofeld in „Spectre“ und „Keine Zeit zu sterben“, 2014 spielt er die Hauptrolle des Walter Keane in Tim Burtons „Big Eyes“.

Privatleben

Von 1980 bis zur Scheidung nach 17 Jahren ist Waltz mit der amerikanischen Tanztherapeutin Jacqueline Rauch verheiratet, mit der er drei Kinder hat. Später heiratet er die deutsche Kostümbildnerin Judith Holste, mit der er eine weitere Tochter hat. Neben der österreichischen und deutschen besitzt Waltz seit 2020 auch die amerikanische Staatsbürgerschaft.

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