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Erika Berger

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Zusammenfassung

Mit der RTL-Sendung „Eine Chance für die Liebe“ bricht sie Ende der achtziger Jahre ein Tabu im deutschen Fernsehen – als erste Moderatorin beantwortet Erika Berger offen Zuschauerfragen zu Sexualität und Partnerschaft und wird damit zur meistdiskutierten TV-Figur ihrer Zeit. Frühe Jahre Erika Berger wird am 13. August 1939 in München als Tochter einer Hausfrau und eines Kaufmanns geboren. Eigentlich möchte sie Schauspielerin werden, auf Drängen ihrer Eltern beginnt sie stattdessen ein Studium der Betriebswirtschaftslehre. Mit zwanzig Jahren wird sie schwanger und heiratet – aus der 1969 geschiedenen Ehe stammen ein Sohn und eine Tochter.

Mit der RTL-Sendung „Eine Chance für die Liebe“ bricht sie Ende der achtziger Jahre ein Tabu im deutschen Fernsehen – als erste Moderatorin beantwortet Erika Berger offen Zuschauerfragen zu Sexualität und Partnerschaft und wird damit zur meistdiskutierten TV-Figur ihrer Zeit.

Frühe Jahre

Erika Berger wird am 13. August 1939 in München als Tochter einer Hausfrau und eines Kaufmanns geboren. Eigentlich möchte sie Schauspielerin werden, auf Drängen ihrer Eltern beginnt sie stattdessen ein Studium der Betriebswirtschaftslehre. Mit zwanzig Jahren wird sie schwanger und heiratet – aus der 1969 geschiedenen Ehe stammen ein Sohn und eine Tochter.

Werdegang

Als Aushilfskraft in einer Münchner Diskothek lernt Erika Berger den späteren Chefredakteur der Zeitschriften „Neue Revue“ und „Quick“, Richard Mahkorn (1943–2007), kennen. Beide ziehen nach Hamburg und heiraten 1974. 1976 wechselt Berger zur „Bild“-Zeitung, danach schreibt sie als Autorin für die „Neue Revue“ und führt Interviews.

1987 startet RTL mit „Eine Chance für die Liebe“ eine Sendung, in der Erika Berger als Moderatorin Zuschauerfragen zum Thema Sexualität beantwortet – das bis 1991 laufende Format polarisiert stark, Sexualtherapeuten werfen Berger vor, „Propaganda für die Untreue“ zu betreiben. 1990 veröffentlicht sie das Album „Ich liebe dich“, ein Jahr zuvor erscheint die von ihr mitgeschriebene Dance-Single „Sex Is Fun“ des Studio-Projekts „Erotic Society“, bei dem sie als Gast mitwirkt. Ende 1991 moderiert Berger die Talkshow „Der flotte Dreier“.

Ab Ende 1994 präsentiert Erika Berger das Tageshoroskop und spielt eine Reporterin in der Serie „Scheidungsgericht“. Ab 2005 moderiert sie die Sendung „Night Talk“ im Programm „Focus Gesundheit“, ab 2009 ist sie regelmäßig als Expertin für die Liebesgeschichten der Bewohner bei „Big Brother“ zu Gast. 2010 hat sie einen Gastauftritt im Film „CIS – Chaoten“ und nimmt an der ProSieben-Sketchshow „Old Ass Bastards“ teil. Ab 2013 moderiert sie die Sat.1-Sendung „Flirten, Daten, Lieben“, 2015 ist sie Teilnehmerin der VOX-Show „Promi Shopping Queen“.

Tod

Erika Berger stirbt am 15. Mai 2016 im Alter von sechsundsiebzig Jahren in ihrer Wohnung im Kölner Friesenviertel. Sie wird auf dem Kölner Melatenfriedhof neben ihrem Mann Richard Mahkorn beigesetzt.

Schlagwörter

PersonenSängerSchauspieler