Zusammenfassung
Sie gilt als „Mutter des Crossover Latin-Pop“ und feiert in den achtziger Jahren mit der Band „Miami Sound Machine“ und den Hits „Doctor Beat“, „Bad Boy“ und „Conga“ Welterfolge – danach legt Gloria Estefan mit einfühlsamen Balladen und temporeichen Popsongs eine eindrucksvolle Solo-Karriere hin Gloria Estefan kommt als Gloria María Milagrosa Fajardo am 1. September 1957 im kubanischen Havanna zur Welt. In den Wirren der Revolution fliehen die Eltern mit ihr im Alter von sechzehn Monaten in die USA und lassen sich wie viele andere Exil-Kubaner in Miami nieder. Ihr Vater – der vor ihrer Flucht als Leibwächter der Frau des damaligen Diktators Diktators Fulgencio Batista arbeitet – nimmt als Hauptmann einer Panzereinheit an der Invasion in der Schweinebucht teil, wird gefangen genommen und wieder an die USA ausgeliefert. Gloria Estefan wächst in ärmlichen Verhältnissen im kubanischen Viertel in Miami auf, nach der Schule beginnt sie ein Psychologie-Studium.