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Gregory Peck

3 Min. LesezeitPersonen
Gregory Peck
Foto: Los Angeles TimesCC BY 4.0Wikimedia Commonsaus dem Original (1300 px) auf 960 px Breite verkleinert und in das WebP-Format umgewandelt

Zusammenfassung

Mit Würde, Integrität und Aufrichtigkeit stellt er den ehrenwerten Gentleman dar, denn Schurkenrollen liegen ihm nicht – Gregory Peck zählt jahrzehntelang zu den erfolgreichsten und populärsten Charakterdarstellern Hollywoods. Bekannt wird er vor allem als Anwalt Atticus Finch in To Kill a Mockingbird (Wer die Nachtigall stört), einem Film, der nach wie vor als Meilenstein des amerikanischen Kinos gilt. Diese Rolle brachte ihm nicht nur den Oscar als bester Hauptdarsteller ein, sondern auch den bleibenden Ruf als Verkörperung von Intelligenz, Aufrichtigkeit und moralischem Mut. Neben seiner filmischen Arbeit engagierte sich Peck vehement für soziale Anliegen und politische Gerechtigkeit, was seinem öffentlichen Bild weitere Ebenen hinzufügte. Er setzte sich beispielsweise gegen die Vietnamkriegspolitik der USA ein und kritisierte den McCarthyismus, was ihm sowohl Anhänger als auch Kritiker einbrachte.

Mit Würde, Integrität und Aufrichtigkeit stellt er den ehrenwerten Gentleman dar, denn Schurkenrollen liegen ihm nicht – Gregory Peck zählt jahrzehntelang zu den erfolgreichsten und populärsten Charakterdarstellern Hollywoods. Bekannt wird er vor allem als Anwalt Atticus Finch in To Kill a Mockingbird (Wer die Nachtigall stört), einem Film, der nach wie vor als Meilenstein des amerikanischen Kinos gilt. Diese Rolle brachte ihm nicht nur den Oscar als bester Hauptdarsteller ein, sondern auch den bleibenden Ruf als Verkörperung von Intelligenz, Aufrichtigkeit und moralischem Mut. Neben seiner filmischen Arbeit engagierte sich Peck vehement für soziale Anliegen und politische Gerechtigkeit, was seinem öffentlichen Bild weitere Ebenen hinzufügte. Er setzte sich beispielsweise gegen die Vietnamkriegspolitik der USA ein und kritisierte den McCarthyismus, was ihm sowohl Anhänger als auch Kritiker einbrachte.

Gregory Peck wird am 5. April 1916 im kalifornischen La Jolla unter dem Namen Eldred Gregory Peck als Sohn eines irisch-stämmigen Apothekers geboren. Nach der Scheidung seiner Eltern wächst er bei seiner Großmutter auf und besucht eine römisch-katholische Militärschule in Los Angeles. Danach besucht er kurz die San Diego State University, 1936 schreibt er sich an der University Of California in Berkeley ein, wo er Mitglied der Rudermannschaft wird. An der Universität kommt er erstmals mit der Schauspielerei in Berührung und geht nach Ende des Studiums nach New York, um im Neighborhood Playhouse Schauspielunterricht zu nehmen. Nebenher jobbt er als Fahrer, Wachmann, Kirmes-Schreier, Touristenführer im Rockefeller-Center und als Dressman.

Werdegang

Sein Broadwaydebüt gibt Gregory Peck 1942 als Hauptdarsteller in Emlyn Williams „Morning Star“, 1944 feiert er mit „Days Of Glory“ sein Hollywood-Debüt. Bereits für seinen zweiten Film „The Keys Of The Kingdom“ (Schlüssel zum Himmelreich, 1944) wird er für den „Oscar“ nominiert. Insgesamt wird Gregory Peck fünfmal als bester Schauspieler für einen „Oscar“ nominiert – 1962 erhält er die begehrte Film-Trophäe für seine Darstellung in „To Kill A Mockingbird“ (Wer die Nachtigall stört).

1952 erhielt Gregory Peck für sein Engagement den „Jean Hersholt Humanitarian Award“, 1989 wird er mit dem „Life Achievement Award“ des „American Film Institute“, 1993 mit dem „Goldenen Bären“ der Berliner Filmfestspiele für sein Lebenswerk und 1995 mit einem französischen „Ehren-César“ für sein Lebenswerk ausgezeichnet.

Privatleben

Gregory Peck ist zweimal verheiratet: von 1942 bis 1955 mit Greta Kukkonen, mit der er die Söhne Jonathan, Stephen und Carey hat, und ab 1955 bis zu seinem Tod mit Veronique Passani, mit der er Sohn Anthony und Tochter Cecilia hat. 1975 nimmt sich sein ältester Sohn Jonathan das Leben. Gregory Peck stirbt am 12. Juni 2003 im Alter von 87 Jahren im Schlaf in Los Angeles an einer Lungenentzündung.

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