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Jean Gabin

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Jean Gabin
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Zusammenfassung

Der große französische Charakterdarsteller avanciert mit seinem minimalistischen Stil in den dreißiger Jahren zur Ikone des französischen Kinos - spröde, schroff und gefühlvoll wird Jean Gabin als Star des "poetischen Realismus" gerne in Rollen des wortkargen und melancholischen Gangsters besetzt. Hierzulande bleibt er den meisten Zuschauern als Pariser Kommissar Maigret in Erinnerung und gilt als eine der bekanntesten Persönlichkeiten des französischen Kinos. Gabin wird oft als Inbegriff des französischen Filmstils betrachtet. Jean Gabin kommt am 17. Mai 1904 als Jean Gabin Alexis Moncorgé in Paris zur Welt, im Stadtteil Montmartre.

Der große französische Charakterdarsteller avanciert mit seinem minimalistischen Stil in den dreißiger Jahren zur Ikone des französischen Kinos - spröde, schroff und gefühlvoll wird Jean Gabin als Star des "poetischen Realismus" gerne in Rollen des wortkargen und melancholischen Gangsters besetzt. Hierzulande bleibt er den meisten Zuschauern als Pariser Kommissar Maigret in Erinnerung und gilt als eine der bekanntesten Persönlichkeiten des französischen Kinos. Gabin wird oft als Inbegriff des französischen Filmstils betrachtet.

Jean Gabin kommt am 17. Mai 1904 als Jean Gabin Alexis Moncorgé in Paris zur Welt, im Stadtteil Montmartre. Seine Kindheit und Jugend verbringt er größtenteils in der Kleinstadt Mériel in der Île-de-France, wohin seine Familie zieht (Wikipedia, Stand 19. September 2026). Seine Eltern, Varieté-Künstler, prägten früh sein Interesse an der Unterhaltung. Bevor er den Schritt zum Theater wagte, schlug er sich sechs Jahre lang mit Gelegenheitsjobs durch. Er arbeitete als Laufbursche, Eisengießer, Magazinverwalter und Mechaniker, bis ihn seine Eltern überzeugten, eine Bühnenlaufbahn einzuschlagen. Zunächst trat er als Statist auf, später wurde er als Sänger und Tänzer in der Revue der "Folies Bergères" in Paris bekannt. Besonders seine Imitationen von Maurice Chevalier brachten ihm Ruhm, auch im berühmten Moulin Rouge feierte er bald Erfolge.

Karriere

Gabin begann seine Filmkarriere mit dem Leinwanddebüt in "Chacun sa chance" ("Jedem seine Chance", 1931). Danach folgten "Les basfonds" ("Nachtasyl", 1936) und "La grande illusion" ("Die große Illusion", 1937). Seinen internationalen Durchbruch hatte er 1937 mit "Pépé le Moko" ("Pépé le Moko - Im Dunkel von Algier"), gefolgt von stilprägenden Filmen wie "Quai des brumes" ("Hafen im Nebel", 1938) und "La bête humaine" ("Bestie Mensch", 1938). Gabin glänzte besonders mit seiner authentischen Darstellung von Figuren, die von ihrer melancholischen und oft grüblerischen Art geprägt waren.

Nach der deutschen Besetzung Frankreichs 1941 ging Gabin in die USA, um seiner großen Liebe Marlene Dietrich nach Hollywood zu folgen. In dieser Zeit drehte er zwei wenig beachtete Filme. Danach kehrte er nach Europa zurück und trat 1943 in die Freien Französischen Streitkräfte ein. Als Panzerkommandant der "Fusiliers marins" wurde er in Afrika eingesetzt und erhielt hohe militärische Auszeichnungen.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges konnte Jean Gabin nahtlos an seine Vorkriegserfolge anknüpfen. 1950 sah man ihn in "La marie du Port" ("Die Marie vom Hafen"), 1954 in "Touchez pas au grisbi" ("Wenn es Nacht wird in Paris"), 1958 in "Les misérables" ("Die Elenden") und "En cas de malheur" ("Mit den Waffen einer Frau"). Legendär sind seine Auftritte als Pariser Kommissar Maigret in "Maigret tend un piège" ("Kommissar Maigret stellt eine Falle", 1958), "Maigret et l'affaire Saint-Fiacre" ("Maigret kennt kein Erbarmen", 1959) und "Maigret voit rouge" ("Maigret sieht rot", 1963) nach den Krimi-Romanen des belgischen Schriftstellers Georges Simenon.

Privatleben

Am 28. März 1949 heiratet Jean Gabin Dominique Fournier, mit der er drei Kinder hat; die Ehe hält bis zu seinem Tod. Jean Gabin stirbt am 15. November 1976 im Alter von 72 Jahren im American Hospital of Paris in Neuilly-sur-Seine an Leukämie. Seine Asche wird wenige Tage später vom Kriegsschiff Détroyat vor Brest in der Iroise-See verstreut. 1987, elf Jahre nach seinem Tod, verleiht ihm die Académie des César einen Ehren-César für sein Lebenswerk (Wikipedia, Wikidata, Stand 19. September 2026).

Häufige Fragen zu Jean Gabin

Wer war Jean Gabin?

Jean Gabin ist ein französischer Filmschauspieler und eine der bekanntesten Persönlichkeiten des französischen Kinos. Geboren am 17. Mai 1904 in Paris, wird er vor allem für seine Rollen als wortkarger, melancholischer Gangster im "poetischen Realismus" der dreißiger Jahre sowie als Kommissar Maigret bekannt.

In welchen Maigret-Filmen spielte Jean Gabin die Hauptrolle?

Jean Gabin spielt den Pariser Kommissar Maigret in drei Filmen nach den Kriminalromanen von Georges Simenon: "Maigret tend un piège" (1958), "Maigret et l'affaire Saint-Fiacre" (1959) und "Maigret voit rouge" (1963).

Welche Filme machten Jean Gabin international bekannt?

International bekannt wird Jean Gabin 1937 mit "Pépé le Moko", gefolgt von "Quai des brumes" (1938) und "La bête humaine" (1938). Diese Filme prägen den Stil des französischen "poetischen Realismus", für den Gabin bis heute steht.

Wo wurde Jean Gabin geboren, und wo wuchs er auf?

Jean Gabin wird am 17. Mai 1904 in Paris geboren, im Stadtteil Montmartre. Seine Kindheit und Jugend verbringt er in der Kleinstadt Mériel in der Île-de-France, wohin seine Familie zieht (Wikipedia, Stand 19. September 2026).

Quellen

Stand der Angaben: 19. September 2026.

  1. Jean Gabin, deutschsprachige Wikipedia, abgerufen am 19. September 2026
  2. Jean Gabin (Q23842), Wikidata, abgerufen am 19. September 2026
  3. Jean Gabin, l'enfant de Mériel, Musée Jean Gabin, abgerufen am 19. September 2026

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