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Kaiserin Elisabeth von Österreich

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Kaiserin Elisabeth von Österreich
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Zusammenfassung

Kaiserin Elisabeth von Österreich, besser bekannt als "Sisi", zählt zu den bekanntesten Frauen der europäischen Geschichte. Ihr Leben an der Seite von Kaiser Franz Joseph, geprägt von höfischer Enge, persönlichen Tragödien und rastloser Reiselust, endet 1898 durch ein Attentat in Genf. Kindheit Elisabeth wird am 24. Dezember 1837 in München als Tochter des Herzogs Maximilian Joseph in Bayern und dessen Frau Ludovika geboren. Da ihre Eltern kaum höfischen Pflichten nachgehen, verbringt sie gemeinsam mit ihren acht Geschwistern eine ungewöhnlich freie und unbeschwerte Kindheit, fernab strenger Hofetikette.

Kaiserin Elisabeth von Österreich, besser bekannt als "Sisi", zählt zu den bekanntesten Frauen der europäischen Geschichte. Ihr Leben an der Seite von Kaiser Franz Joseph, geprägt von höfischer Enge, persönlichen Tragödien und rastloser Reiselust, endet 1898 durch ein Attentat in Genf.

Kindheit

Elisabeth wird am 24. Dezember 1837 in München als Tochter des Herzogs Maximilian Joseph in Bayern und dessen Frau Ludovika geboren. Da ihre Eltern kaum höfischen Pflichten nachgehen, verbringt sie gemeinsam mit ihren acht Geschwistern eine ungewöhnlich freie und unbeschwerte Kindheit, fernab strenger Hofetikette.

Heirat mit Kaiser Franz Joseph

An seinem dreiundzwanzigsten Geburtstag bittet Kaiser Franz Joseph am 18. August 1853 in Bad Ischl die fünfzehnjährige Elisabeth um ihre Hand - ursprünglich soll eigentlich ihre ältere Schwester Helene den Kaiser heiraten. Am 24. April 1854 heiraten die beiden Cousins, deren Mütter Schwestern sind, in der Wiener Augustinerkirche; Elisabeth wird damit im Alter von sechzehn Jahren Kaiserin von Österreich. An das strenge Zeremoniell des Wiener Hofes kann sie sich zeitlebens nicht gewöhnen.

Kinder und Tragödien

Aus der Ehe gehen vier Kinder hervor: Sophie (1855-1857), Gisela (1856-1932), Kronprinz Rudolf (1858-1889) und Marie Valerie (1868-1924). Der frühe Tod der Tochter Sophie im Kleinkindalter trifft Elisabeth schwer. Eine noch tiefere Zäsur bedeutet der gemeinsame Tod von Rudolf und seiner Geliebten Mary Freiin von Vetsera im Jagdschloss Mayerling am 30. Januar 1889, den man als erweiterten Suizid deutet - danach trägt Elisabeth bis zu ihrem eigenen Tod nur noch Trauerschwarz.

Ungarn und der Ausgleich von 1867

Elisabeth entwickelt eine tiefe Zuneigung zu Ungarn und setzt sich, unter anderem an der Seite des ungarischen Politikers Gyula Andrássy, für einen Ausgleich zwischen Österreich und Ungarn ein. 1867 führt dies zum österreichisch-ungarischen Ausgleich, der die Doppelmonarchie Österreich-Ungarn begründet; Elisabeth wird zur Königin von Ungarn gekrönt.

Rastlosigkeit und Tod

Nach Rudolfs Tod zieht sich Elisabeth zunehmend vom Wiener Hofleben zurück und begibt sich auf rastlose Reisen durch Europa, unter anderem auf die griechische Insel Korfu, wo sie sich den Palast Achilleion errichten lässt. Am 10. September 1898 wird sie in Genf beim Einsteigen auf ein Dampfschiff von dem italienischen Anarchisten Luigi Lucheni mit einer spitzen Feile niedergestochen und stirbt kurz darauf im Alter von 60 Jahren an den Folgen der Verletzung.

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