Karl Dall

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Zusammenfassung

Er nimmt sich gerne selbst auf die Schippe, ist sich für keine Blödelei zu schade und gehört seit über vier Jahrzehnten zu den unterhaltsamsten Humoristen Deutschlands – als eines der bekanntesten Fernsehgesichter des Landes moderiert Karl Dall TV-Shows, nimmt diverse Platten auf, spielt in Komödien mit und ist ein beliebter Gast in den deutschen Talkshows Jugend und Ausbildung Karl Bernhard Dall wird am 1. Februar 1941 im ostfriesischen Emden als Sohn eines Schulrektors und einer Lehrerin geboren. Er wächst in der niedersächsischen Stadt mit zwei Schwestern und einen Bruder auf, verlässt nach der zehnten Klasse die Schule und absolviert in einer Druckerei eine Lehre als Schriftsetzer. Sein markantes Aussehen mit dem „hängenden“ Auge ist die Folge einer angeborenen Lidmuskelschwäche. Karriere 1967 gründet Karl Dall zusammen mit Ingo Insterburg, Peter Ehlebracht und Jürgen Barz die „Blödelbarden“-Gruppe „Insterburg & Co“, zu deren Programm komödiantische Lieder, Sketche und spontane humorige Einlagen gehören, die sie mit zu Musikinstrumenten umfunktionierten Haushaltsgeräten vortragen.

Er nimmt sich gerne selbst auf die Schippe, ist sich für keine Blödelei zu schade und gehört seit über vier Jahrzehnten zu den unterhaltsamsten Humoristen Deutschlands – als eines der bekanntesten Fernsehgesichter des Landes moderiert Karl Dall TV-Shows, nimmt diverse Platten auf, spielt in Komödien mit und ist ein beliebter Gast in den deutschen Talkshows

Jugend und Ausbildung

Karl Bernhard Dall wird am 1. Februar 1941 im ostfriesischen Emden als Sohn eines Schulrektors und einer Lehrerin geboren. Er wächst in der niedersächsischen Stadt mit zwei Schwestern und einen Bruder auf, verlässt nach der zehnten Klasse die Schule und absolviert in einer Druckerei eine Lehre als Schriftsetzer. Sein markantes Aussehen mit dem „hängenden“ Auge ist die Folge einer angeborenen Lidmuskelschwäche.

Karriere

1967 gründet Karl Dall zusammen mit Ingo Insterburg, Peter Ehlebracht und Jürgen Barz die „Blödelbarden“-Gruppe „Insterburg & Co“, zu deren Programm komödiantische Lieder, Sketche und spontane humorige Einlagen gehören, die sie mit zu Musikinstrumenten umfunktionierten Haushaltsgeräten vortragen. 1979 startet Karl Dall seine Karriere als Solokünstler.

Bis in die neunziger Jahre hinein tritt Karl Dall als Assistent oder als Gastgeber in diversen Fernsehshows auf – unter anderem in der „Plattenküche“, in der populären Samstagabend-Show „Verstehen Sie Spaß?“, in „Jux und Dallerei“, in „Koffer Hoffer“, in „Dall-As“ und neben Rudi Carrell in „7 Tage, 7 Köpfe“. Auch moderiert er hin und wieder Rundfunksendungen und nimmt zahlreiche „Blödelschlager“ – wie „Diese Scheibe ist ein Hit“, „Millionen Frauen lieben mich“, „Heute schütte ich mich zu“ und „Der älteste Popper der Stadt“ – auf.

2006 veröffentlicht Karl Dall seine Autobiografie „Auge zu und durch“. Nachdem er Anfang der Zehnerjahre seinen Rücktritt von der Showbühne verkündet, feiert er 2012 mit dem Boulevardstück „Der Opa“ ein erfolgreiches Comeback.

Karl Dall gilt als Vollblutkomödiant – gerne macht er sich über sich selbst lustig. Sein zuweilen ins vulgäre abgleitender Humor ist nicht für jeden etwas, doch ihm gelingt es stets, hinter seinen derben Zoten auch feinsinnige Ironie aufblitzen zu lassen. Die Mischung aus schenkelklopfenden Brachialhumor und kabarettreifen Clownereien bescheren Karl Dall seit Jahren eine treue Fangemeinde.

Tod

Karl Dall ist von 1971 bis zu seinem Tod mit seiner Frau Barbara verheiratet, mit der er eine Tochter, Janina, hat – er lebt im Hamburger Stadtteil Eppendorf. Karl Dall stirbt am 23. November 2020 im Alter von 79 Jahren in Hamburg an den Folgen eines Schlaganfalls.

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