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Klaus Nomi

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Zusammenfassung

Mit seinem eigenwilligen Gesang avanciert Klaus Nomi zu Beginn der achtziger Jahre zur Underground-Attraktion New Yorks. Klaus Nomi gilt als Wegbereiter des Cross-Over von Klassik und Pop. Sein früher Tod macht den Sänger mit der unglaublichen Stimme zur legendären Kultfigur, insbesondere in der Gay-Community. Kindheit und Ausbildung Klaus Nomi wird 1944 als Klaus Sperber im bayerischen Immenstadt im Allgäu geboren. Schon früh begeistert er sich für klassische Musik und die Oper und bildet sich zunächst als Tenor aus, bevor er seine Vorliebe für das Countertenor-Register entdeckt – ein außergewöhnlich hohes Stimmregister, das sonst vor allem Frauenstimmen vorbehalten ist.

Mit seinem eigenwilligen Gesang avanciert Klaus Nomi zu Beginn der achtziger Jahre zur Underground-Attraktion New Yorks. Klaus Nomi gilt als Wegbereiter des Cross-Over von Klassik und Pop. Sein früher Tod macht den Sänger mit der unglaublichen Stimme zur legendären Kultfigur, insbesondere in der Gay-Community.

Kindheit und Ausbildung

Klaus Nomi wird 1944 als Klaus Sperber im bayerischen Immenstadt im Allgäu geboren. Schon früh begeistert er sich für klassische Musik und die Oper und bildet sich zunächst als Tenor aus, bevor er seine Vorliebe für das Countertenor-Register entdeckt – ein außergewöhnlich hohes Stimmregister, das sonst vor allem Frauenstimmen vorbehalten ist.

New York und Durchbruch

Mitte der siebziger Jahre zieht Klaus Nomi nach New York, wo er sich zunächst als Konditor und Nachtclubsänger durchschlägt. In der Kunstszene des East Village entwickelt er seine unverwechselbare, außerirdisch anmutende Bühnenfigur mit dramatischem Make-up, futuristischen Kostümen und markanter Frisur, mit der er als Underground-Attraktion Aufsehen erregt.

Zusammenarbeit mit David Bowie

1979 tritt Klaus Nomi als Background-Sänger bei David Bowies erstem Auftritt in der Sendung „Saturday Night Live“ auf und erlangt dadurch größere Bekanntheit.

Plattenkarriere und Tod

1981 erscheint sein selbstbetiteltes Debütalbum, das seine opernhafte Countertenor-Stimme mit Rock- und New-Wave-Klängen verbindet und Titel wie „Total Eclipse“, „The Nomi Song“ und „Lightning Strikes“ hervorbringt. Klaus Nomi stirbt am 6. August 1983 im Alter von 39 Jahren in New York an den Folgen von Aids – er ist einer der ersten prominenten Aids-Toten überhaupt.

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