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Margot Eskens

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Zusammenfassung

Mit zahlreichen Liedern gehört sie in den fünfziger und sechziger Jahren zu den populärsten deutschen Sängerinnen, ihre Hits "Tiritomba" und "Cindy, oh Cindy" zählen heute zu den Schlagerklassikern. Bis heute ist Margot Eskens mit ihrem volkstümlich-maritimen Repertoire ein gern gesehener Gast in TV-Shows und auf Theaterbühnen Kindheit und Jugend Margot Eskens wird am 12. August 1936 im rheinischen Düren geboren. Die gelernte zahnärztliche Assistentin gewinnt mit dem Lied "Moulin Rouge" 1954 einen Nachwuchswettbewerb, welcher ihr einen Plattenvertrag einbringt und sie bundesweit bekannt macht. Mitte der fünfziger Jahre hat sie mit den Titeln "Tiritomba", "Mamatschi" und "Cindy oh Cindy" ihre größten Erfolge.

Mit zahlreichen Liedern gehört sie in den fünfziger und sechziger Jahren zu den populärsten deutschen Sängerinnen, ihre Hits "Tiritomba" und "Cindy, oh Cindy" zählen heute zu den Schlagerklassikern. Bis heute ist Margot Eskens mit ihrem volkstümlich-maritimen Repertoire ein gern gesehener Gast in TV-Shows und auf Theaterbühnen

Kindheit und Jugend

Margot Eskens wird am 12. August 1936 im rheinischen Düren geboren. Die gelernte zahnärztliche Assistentin gewinnt mit dem Lied "Moulin Rouge" 1954 einen Nachwuchswettbewerb, welcher ihr einen Plattenvertrag einbringt und sie bundesweit bekannt macht. Mitte der fünfziger Jahre hat sie mit den Titeln "Tiritomba", "Mamatschi" und "Cindy oh Cindy" ihre größten Erfolge. Mit Silvio Francesco nimmt sie 1959 das erfolgreiche Duett "Mondschein-Partie" auf, auch mit René Carol, Willy Hagara, Udo Jürgens, Will Brandes und Peter Alexander spielt Margot Eskens Duette ein.

Werdegang

Weitere erfolgreiche Hits von Margot Eskens sind "Mutti, du darfst doch nicht weinen", "Calypso Italiano", "Wenn du wieder mal auf Cuba bist", "Eine weiße Hochzeitskutsche", "Wenn du wiederkommst", "Himmelblaue Serenade", "Du bist mir lieber als die anderen", "Wenn du heimkommst" und "Ob in Bombay, ob in Rio".

1962 hat Margot Eskens mit "Ein Herz, das kann man nicht kaufen" noch einen größeren Erfolg, mit dem Lied nimmt sie an den Deutschen Schlager-Festspielen teil und erreicht hinter Cornelia Froboess und Siw Malmkvist den dritten Platz. 1964 erscheint ihr erfolgreicher Titel "Mama" und 1966 vertritt Margot Eskens Deutschland beim Eurovision Song Contest mit dem Lied "Die Zeiger der Uhr" und belegt damit Platz Zehn. Danach wird es ruhiger um die beliebte Sängerin, sie kann nicht mehr an ihre früheren Erfolge anknüpfen, lediglich 1977 ist sie mit "Denk nicht an morgen" noch einmal für zwei Wochen in den deutschen Bestenlisten vertreten.

In den neunziger Jahren wendet sich Margot Eskens vermehrt dem volkstümlichen Schlager zu, 1990 veröffentlicht sie ihr Album "Mein Traumland am Wörthersee" und 1993 "Auch Matrosen haben Heimweh".

Im Verlaufe ihrer Karriere verkauft Margot Eskens über vierzig Millionen Schallplatten und ist in zahlreichen Fernsehsendungen ein gern gesehener Gast. 2005 erhält sie die "Stimmgabel in Platin" für ihr fünfzigjähriges Bühnenjubiläum.

Die letzten Jahre

Margot Eskens ist bis zu dessen Tod 2011 mit ihrem Manager Karl-Heinz Münchow verheiratet und lebt am Wörthersee in Kärnten. 2013 wird bei ihr eine Demenzerkrankung diagnostiziert, die letzten Lebensjahre verbringt sie in einer Pflegeeinrichtung. Margot Eskens stirbt am 29. Juli 2022 im Alter von 85 Jahren am Wörthersee und wird auf dem Kölner Zentralfriedhof Melaten beigesetzt.

Zahnarzthelferin, entdeckt bei einem Wettbewerb

Margot Eskens wurde am 12. August 1936 in Düren geboren und war ausgebildete Zahnarzthelferin. 1954 gewann sie einen Nachwuchswettbewerb der Plattenfirma Polydor mit dem Titel "Moulin Rouge" und bekam dafür einen Schallplattenvertrag.

Ihre erste Chartnotierung folgte im Oktober 1955 mit "Ich möcht' heut' ausgehn" auf Platz 3.

JahrTitelPlatzierungAnmerkung
1955Ich möcht' heut' ausgehn3
1956Tiritomba6über 800.000 verkaufte Exemplare
1957Cindy, oh Cindy1sieben Monate in den Charts
1964Mama8

1966 beim Eurovision Song Contest

Eskens vertrat die Bundesrepublik beim Eurovision Song Contest 1966 mit "Die Zeiger der Uhr" und wurde Zehnte unter achtzehn Teilnehmern.

Nach dem Erfolg von 1964 ließ die Nachfrage nach. Versuche mit neuen Singles 1975 und 1977 blieben ohne Chartnotierung. Das ist der übliche Verlauf im deutschen Schlager dieser Jahre: rund zehn Jahre Präsenz, dann Ablösung durch die nächste Generation.

Gestorben am 29. Juli 2022 am Wörthersee

Sie war mit ihrem Manager Karl-Heinz Münchow verheiratet, der von 1922 bis 2011 lebte. 2013 wurde bei ihr eine Demenz festgestellt, danach lebte sie in einem Pflegeheim.

Margot Eskens stirbt am 29. Juli 2022 am Wörthersee in Österreich im Alter von 85 Jahren. Beigesetzt wurde sie am 27. August 2022 auf dem Kölner Zentralfriedhof Melaten.

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