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Marisa Mell

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Marisa Mell
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Zusammenfassung

Marisa Mell, ursprünglich Marlies Theres Moitzi, war eine bemerkenswerte österreichische Schauspielerin, deren Name synonym mit der Verführungskunst des Kinos der 1960er und 1970er Jahre steht. Geboren am 24. Februar 1939 in Graz, Österreich, entzündete sich ihre Leidenschaft fürs Theater schon in jungen Jahren. Ihr Durchbruch gelang ihr mit der Rolle der Eva Kant in dem Mario Bava-Klassiker „Danger: Diabolik“ (1968), ein Film, der nicht nur ihren Status als internationale Ikone festigte, sondern auch ihre filmische Präsenz als Femme fatale definierte. Mit ihrer Kombination aus Talent und unverwechselbarer Ausstrahlung eroberte sie die Leinwände und wurde zu einem der prägenden Gesichter des europäischen Kinos.

Marisa Mell, ursprünglich Marlies Theres Moitzi, war eine bemerkenswerte österreichische Schauspielerin, deren Name synonym mit der Verführungskunst des Kinos der 1960er und 1970er Jahre steht. Geboren am 24. Februar 1939 in Graz, Österreich, entzündete sich ihre Leidenschaft fürs Theater schon in jungen Jahren. Ihr Durchbruch gelang ihr mit der Rolle der Eva Kant in dem Mario Bava-Klassiker „Danger: Diabolik“ (1968), ein Film, der nicht nur ihren Status als internationale Ikone festigte, sondern auch ihre filmische Präsenz als Femme fatale definierte. Mit ihrer Kombination aus Talent und unverwechselbarer Ausstrahlung eroberte sie die Leinwände und wurde zu einem der prägenden Gesichter des europäischen Kinos.

Erste Filmrollen

Bereits 1954 gab Marisa Mell ihr Filmdebüt in „Das Licht der Liebe“. Danach folgten Auftritte in:

  • „Das Rätsel der roten Orchidee“ (1962) an der Seite von Christopher Lee, Adrian Hoven und Klaus Kinski,
  • „French Dressing“ („Versuch’s mal auf Französisch“, 1963)
  • „Der letzte Ritt nach Santa Cruz“ (1963) neben Mario Adorf und Walter Giller.

Durchbruch mit „Danger: Diabolik“

Ein entscheidender Wendepunkt in ihrer Karriere war ihre Rolle in „Danger: Diabolik“ (1968). Diese Darstellung von Eva Kant stellte Marisa Mell auf die internationale Bühne und ermöglichte weitere große Projekte wie „One on Top of the Other“ (1969) unter der Regie von Lucio Fulci. Ihre Vielseitigkeit als Schauspielerin wurde durch ihre Rollen in italienischen B-Movies und giallo-Filmen noch hervorgehoben.

Autounfall und internationaler Erfolg

1963 erleidet Marisa Mell einen schweren Autounfall, bei dem sie sich schwere Gesichtsverletzungen zuzieht. Nach ihrer Genesung zog sie nach Rom, wo 1968 ihr weltweiter Durchbruch gelingt. Danach sah man sie in:

  • „Le dolci signore“ (1968) mit Ursula Andress,
  • „Casanova ’70“ (1970) neben Marcello Mastroianni,
  • im „Edgar-Wallace“-Film „Das Rätsel des silbernen Halbmonds“ (1971) neben Uschi Glas und Petra Schürmann.
  • „L’ultima volta“ („Action Winners“, 1976)
  • „Casanova & Co“ mit Tony Curtis (1976)
  • „La belva col mitra“ („Der Tollwütige“, 1977) neben Helmut Berger glänzt sie.

Späte Jahre

Gegen Ende der siebziger Jahre wird es ruhiger um Marisa Mell. Für die Rolle des verführerischen Vamps ist sie zu alt, und große Filmangebote bleiben aus. Sie lebt jahrelang arbeitslos in Rom und ist nur noch in drittklassigen Produktionen zu sehen. Nach ihrer Rückkehr nach Wien spielt sie in einigen Theaterstücken, arbeitet für den Österreichischen Rundfunk, malt und schreibt ihre Memoiren, die 1990 unter dem Titel „Coverlove“ erscheinen. Zuletzt sieht man Marisa Mell im Film „Ich liebe Wien“ (1991).

Vermächtnis und Tod

Marisa Mell hinterließ trotz ihrer persönlichen und beruflichen Turbulenzen ein bedeutendes Erbe im europäischen Kino, das Filmemacher und Schauspieler bis heute inspiriert. Ihre Filme erfreuen sich anhaltender Beliebtheit und genießen unter Kultfilm-Enthusiasten einen besonderen Status. Mells unerbittlicher Lebensstil und ihre spektakulären Liebschaften, insbesondere ihre Verbindung mit dem berüchtigten Playboy Pier Luigi Torri, hielten sie auch in den Schlagzeilen der Boulevardpresse.

Marisa Mell starb am 15. Mai 1992 in Wien im Alter von dreiundfünfzig Jahren an den Folgen einer Krebserkrankung. Sie wurde auf dem Wiener Friedhof Kahlenbergerdorf beigesetzt. 2000 wurde die „Marisa-Mell-Gasse“ in Wien-Liesing nach ihr benannt. 1996 erinnert Erika Pluhar im Buch „Rückblenden einer Freundschaft“ an die außergewöhnliche Freundschaft zwischen den beiden Frauen.

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