Zusammenfassung
Israels erfolgreichste Sängerin gilt vielen Musikfreunden als Synonym für orientalische und israelische Popmusik – Ofra Haza vertritt ihr Heimatland erfolgreich beim “Eurovision Song Contest” und feiert gegen Ende der achtziger Jahre des letzten Jahrhunderts mit den Ethno-Popsongs “Im Nin’alu” und “Galbi” weltweite Erfolge Ofra Haza wird am 19. November 1957 als neuntes und jüngstes Kind jemenitisch-jüdischer Einwanderer im israelischen Tel Aviv geboren, wo sie in einem der ärmsten Viertel aufwächst. Im Alter von zwölf Jahren wird Ofra Hazas Gesangstalent von dem Organisator einer Theatergruppe entdeckt – im Laufe der Jahre entwickelt sie sich von einer Bühnendarstellerin zu einer sehr beliebten Sängerin. Aufgrund ihrer Herkunft und ihres sozialen Standes hat sie gegen viele Schwierigkeiten anzukämpfen – so weigern sich in den siebziger und achtziger Jahren viele Produzenten, mit ihr zusammenzuarbeiten. 1979 gibt Ofra Haza im israelischen Spielfilm “Der Weg nach oben” ihr Filmdebüt, 1983 vertritt sie Israel beim “Eurovision Song Contest” – mit dem Lied “Chai” erlangt sie den zweiten Platz.