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Hertha Feiler

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Hertha Feiler
Foto: Roger Rössing / Renate RössingCC BY-SA 3.0 deWikimedia Commonsin das WebP-Format umgewandelt

Zusammenfassung

Mit mädchenhafter Frische und viel Sportlichkeit ist sie in diversen Filmen vorwiegend als mondäne und pragmatische Frau von Welt zu sehen – Hertha Feiler gehört zu den beliebtesten Schauspielerinnen der vierziger und fünfziger Jahre und bildet zusammen mit Filmlegende Heinz Rühmann eines der Leinwand-Traumpaare jener Zeit. Frühe Jahre Hertha Feiler wird am 3. August 1916 in Wien geboren. Ursprünglich möchte sie Pianistin werden, eine Sehnenscheidenentzündung zwingt sie jedoch zum Berufswechsel – nach dem Abitur nimmt sie Schauspielunterricht und gibt 1936 am Wiener „Scala“-Theater ihr Bühnendebut. Karriere 1937 steht Hertha Feiler mit „Liebling der Matrosen“ erstmals vor der Kamera.

Mit mädchenhafter Frische und viel Sportlichkeit ist sie in diversen Filmen vorwiegend als mondäne und pragmatische Frau von Welt zu sehen – Hertha Feiler gehört zu den beliebtesten Schauspielerinnen der vierziger und fünfziger Jahre und bildet zusammen mit Filmlegende Heinz Rühmann eines der Leinwand-Traumpaare jener Zeit.

Frühe Jahre

Hertha Feiler wird am 3. August 1916 in Wien geboren. Ursprünglich möchte sie Pianistin werden, eine Sehnenscheidenentzündung zwingt sie jedoch zum Berufswechsel – nach dem Abitur nimmt sie Schauspielunterricht und gibt 1936 am Wiener „Scala“-Theater ihr Bühnendebut.

Karriere

1937 steht Hertha Feiler mit „Liebling der Matrosen“ erstmals vor der Kamera. Bei den Dreharbeiten zu „Lauter Lügen“, dem Regiedebut von Heinz Rühmann, lernt sie ihren späteren Ehemann kennen – 1939 heiraten die beiden und werden in den folgenden Jahrzehnten zu einem der bekanntesten Schauspielerpaare des deutschen Films.

Gemeinsam mit Heinz Rühmann steht Hertha Feiler in weiteren Filmen vor der Kamera, darunter „Der kleine Grenzverkehr“ (1943) und „Pünktchen und Anton“ (1953).

Tod

Nach den Nürnberger Rassegesetzen gilt Hertha Feiler als „Vierteljudin“ – dank des Ansehens, das das Ehepaar Rühmann genießt, können sich beide während der NS-Zeit größtenteils vor antisemitischen Anfeindungen schützen und arbeiten mit Sondergenehmigung weiter. Ihren letzten Film dreht Hertha Feiler 1968 mit „Die Ente klingelt um ½ 8“. Sie stirbt am 1. November 1970 in München im Alter von 54 Jahren.

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