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Ingrid Thulin

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Zusammenfassung

Sie gilt als Muse von Meisterregisseur Ingmar Bergman und spielt in seinen Filmen vorwiegend fragile und starke Frauenrollen - Ingrid Thulin übernimmt in diversen Kinoproduktionen tragende Nebenrollen an der Seite bedeutender Hollywoodstars und begeistert in über sechzig Filmen Cineasten auf der ganzen Welt Herkunft und Kindheit Ingrid Thulin wird am 27. Januar 1926 im schwedischen Sollefteå als Tochter eines Fischers geboren. Schon als junges Mädchen erhält sie Ballettunterricht, 1948 wird sie an der Königlichen Schauspielschule in Stockholm aufgenommen, ihr erstes Engagement hat sie am dortigen Königlichen Dramatischen Theater. Beruflicher Werdegang Ende der vierziger Jahre beginnt ihre Zusammenarbeit mit Ingmar Bergman , der sie mit dem Film "Smultronstället" ("Wilde Erdbeeren", 1957) über die Grenzen Schwedens hinaus bekannt macht und mit ihr in der Hauptrolle in "Tystnaden" ("Das Schweigen", 1963) seinen berühmtesten Film dreht. 1958 teilt sich Ingrid Thulin bei den Filmfestspielen von Cannes zusammen mit Eva Dahlbeck und Bibi Andersson die Auszeichnung als beste Schauspielerin für Bergmans "Nära livet" ("So nah dem Leben").

Sie gilt als Muse von Meisterregisseur Ingmar Bergman und spielt in seinen Filmen vorwiegend fragile und starke Frauenrollen - Ingrid Thulin übernimmt in diversen Kinoproduktionen tragende Nebenrollen an der Seite bedeutender Hollywoodstars und begeistert in über sechzig Filmen Cineasten auf der ganzen Welt

Herkunft und Kindheit

Ingrid Thulin wird am 27. Januar 1926 im schwedischen Sollefteå als Tochter eines Fischers geboren. Schon als junges Mädchen erhält sie Ballettunterricht, 1948 wird sie an der Königlichen Schauspielschule in Stockholm aufgenommen, ihr erstes Engagement hat sie am dortigen Königlichen Dramatischen Theater.

Beruflicher Werdegang

Ende der vierziger Jahre beginnt ihre Zusammenarbeit mit Ingmar Bergman, der sie mit dem Film "Smultronstället" ("Wilde Erdbeeren", 1957) über die Grenzen Schwedens hinaus bekannt macht und mit ihr in der Hauptrolle in "Tystnaden" ("Das Schweigen", 1963) seinen berühmtesten Film dreht. 1958 teilt sich Ingrid Thulin bei den Filmfestspielen von Cannes zusammen mit Eva Dahlbeck und Bibi Andersson die Auszeichnung als beste Schauspielerin für Bergmans "Nära livet" ("So nah dem Leben"). Schon bald gehört Ingrid Thulin zusammen mit Max von Sydow, Bibi Andersson und später Liv Ullmann zum Star-Ensemble des schwedischen Regisseurs. Für "Tystnaden" ("Das Schweigen", 1963) gewinnt Ingrid Thulin 1964 den erstmals verliehenen schwedischen Filmpreis "Guldbagge" als "Beste Schauspielerin".

In Luchino Viscontis Industriellen-Epos "La caduta degli dei" ("Die Verdammten", 1969) spielt Ingrid Thulin neben Helmut Berger, Dirk Bogarde, Helmut Griem und Charlotte Rampling die Rolle der Sophie von Essenbeck, in "Viskningnar och rop" ("Schreie und Flüstern", 1972) kann man sie mit Liv Ulmann sehen und erneut an der Seite von Helmut Berger in "Salon Kitty" (1975) von Tinto Brass. Im Katastrophenfilm "The Cassandra Crossing" ("Treffpunkt Todesbrücke", 1976) agiert Ingrid Thulin neben Sophia Loren, Ava Gardner und Burt Lancaster. 1974 wird sie mit dem italienischen Filmpreis David di Donatello ausgezeichnet und für einen BAFTA Award nominiert.

Ingrid Thulin ist 1956 bis 1989 mit Harry Shine verheiratet. In den sechziger Jahren zieht die Schauspielerin nach Rom, wo sie auch Theaterrollen übernimmt. Ihre letzte Filmrolle hat sie in "La casa del sorriso" ("Haus der Freuden", 1988) - darin stellt sie eine verliebte Altersheim-Bewohnerin dar. In den neunziger Jahren kehrt Ingrid Thulin nach Schweden zurück.

Tod und Vermächtnis

Ingrid Thulin stirbt mit vierundsiebzig Jahren am 7. Januar 2004 in einem Stockholmer Krankenhaus an den Folgen einer Krebserkrankung.

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PersonenRegisseureSchauspielerUncategorized

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