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David Bowie

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Zusammenfassung

Mit wechselnden Kunstfiguren wie Ziggy Stardust und dem Thin White Duke revolutioniert David Bowie über Jahrzehnte hinweg die Popmusik und wird zu einem der einflussreichsten Künstler des 20. Jahrhunderts. Bis zuletzt bleibt er kreativ aktiv - sein letztes Album "Blackstar" erscheint nur zwei Tage vor seinem Tod. Kindheit und musikalische Anfänge David Robert Jones wird am 8. Januar 1947 im Londoner Stadtteil Brixton geboren.

Mit wechselnden Kunstfiguren wie Ziggy Stardust und dem Thin White Duke revolutioniert David Bowie über Jahrzehnte hinweg die Popmusik und wird zu einem der einflussreichsten Künstler des 20. Jahrhunderts. Bis zuletzt bleibt er kreativ aktiv - sein letztes Album "Blackstar" erscheint nur zwei Tage vor seinem Tod.

Kindheit und musikalische Anfänge

David Robert Jones wird am 8. Januar 1947 im Londoner Stadtteil Brixton geboren. Sein zehn Jahre älterer Halbbruder Terry, der an Schizophrenie leidet, macht ihn früh mit Jazz, Buddhismus und Beat-Poesie bekannt. 1962 verletzt ihn ein Freund bei einer Rauferei am linken Auge, wodurch seine Pupille dauerhaft geweitet bleibt und ihm ein unverwechselbares Erscheinungsbild verleiht. Nach mehreren erfolglosen Bandprojekten nimmt er 1966 den Künstlernamen David Bowie an, in Anlehnung an den amerikanischen Pionier Jim Bowie. 1969 gelingt ihm mit "Space Oddity" der erste große Charterfolg.

Ziggy Stardust

Nach dem härteren Rocksound von "The Man Who Sold the World" (1970) und "Hunky Dory" (1971) erschafft Bowie 1972 mit dem Album "The Rise and Fall of Ziggy Stardust and the Spiders from Mars" seine berühmteste Kunstfigur: einen bisexuellen außerirdischen Rockstar, dessen provokantes Spiel mit Geschlechterrollen und sexueller Identität ihn zu einem der prägendsten Popmusiker seiner Zeit macht. Am 3. Juli 1973 inszeniert er auf der Bühne des Hammersmith Odeon einen dramatischen Bühnenabschied von Ziggy Stardust. Mit "Aladdin Sane" (1973) erreicht er sein erstes Nummer-eins-Album in Großbritannien.

Wechselnde Kunstfiguren und Berlin-Trilogie

In den folgenden Jahren erschafft Bowie weitere Bühnenpersönlichkeiten: 1974 den Halloween Jack auf "Diamond Dogs", 1975 mit "Young Americans" und der US-Nummer-eins-Single "Fame" seinen "Plastic Soul"-Sound, 1976 schließlich den Thin White Duke auf "Station to Station". Im August 1976 zieht Bowie gemeinsam mit Iggy Pop nach West-Berlin, um dort seine Drogensucht zu überwinden. In den Hansa-Studios entsteht die sogenannte Berlin-Trilogie aus den Alben "Low" (1977), "Heroes" (1977, das einzige vollständig in Berlin aufgenommene Album) und "Lodger" (1979).

Kommerzieller Höhepunkt und Schauspielkarriere

1980 erreicht Bowie mit "Ashes to Ashes" vom Album "Scary Monsters" erneut die Chartspitze, 1981 landet er mit Queen den Hit "Under Pressure". Seinen kommerziellen Höhepunkt erreicht er 1983 mit dem Album "Let's Dance", das sowohl in Großbritannien als auch in den USA die Chartspitze erobert. Neben der Musik ist Bowie auch als Schauspieler aktiv, unter anderem in "Der Mann, der vom Himmel fiel" (1976) und als Goblin King in "Die Reise ins Labyrinth" (1986). Von 1989 bis 1991 spielt er zudem Gitarre in der Hardrockband Tin Machine.

Privatleben, Spätwerk und Tod

1970 heiratet Bowie Angela Barnett, mit der er 1971 Sohn Duncan bekommt; die Ehe wird 1980 geschieden. 1992 heiratet er das Model Iman, mit der er Tochter Lexi hat. 2004 zieht sich Bowie vom Live-Touring zurück, überrascht 2013 aber mit dem Comeback-Album "The Next Day". Mitte 2014 wird bei ihm Leberkrebs diagnostiziert, die Erkrankung hält er bis auf engste Vertraute geheim. Sein letztes Album "Blackstar" erscheint am 8. Januar 2016, seinem 69. Geburtstag - zwei Tage später, am 10. Januar 2016, stirbt David Bowie in seiner Wohnung in New York.

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